Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

wetterkluft, f.

-kluft, f.,
im forstwesen ein fehler des holzes, der entsteht, 'wenn ein baum in starcken frösten von der kälte dergestalt von einander gezogen wird, dasz er, wie ein zerfroren ey, von denen ästen an bis an die wurzel zerbörstet und zerreisset, welcher risz hernachmals in der saftzeit ... zuwächset' allg. haush.-lex. (1749) 3, 720; und werden solche (risse, welche durch frost in der eiche entstanden sind) eisz- und wetterklüffte genennet Göchhausen notabilia venatoris (1741) 167. —
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 5 (1959), Bd. XIV,I,II (1960), Sp. 738, Z. 45.

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werksatz wettermäszig
Zitationshilfe
„wetterkluft“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/wetterkluft>.

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