Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

wetterkundig, adj.-abl.

-kundig, adj.-abl.
zum vorigen: die wetterkundigen schiffer (legten) bey Ermatingen an Matthisson schr. (1825) 2, 118; land- und wetterkundig, wie der mönch war, fürchtete er gewaltiges im gebirge J. Gotthelf ges. schr. (1855) 16, 152. im bilde: am himmel der zeit stiegen sturmwolken auf, und wer wetterkundig war, der sah dahinter erfrischte luft Lily Braun mem. e. sozialistin 2 (1911) 552. oft substantiviert: der V. ist zugleich ein grosser wetterkündiger allg. dt. bibl., anh. zu bd. 37/52 (1771) 1101; erwarb sich ehedem den ruhm eines grossen wetterkündigers oder witterungskenners, weil er das benehmen des stachelschweins beobachtet hatte Bode Montaigne (1793) 3, 331. —
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 5 (1959), Bd. XIV,I,II (1960), Sp. 740, Z. 9.

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werksatz wettermäszig
Zitationshilfe
„wetterkundig“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/wetterkundig>.

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