Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

wetterlücke, f.

-lücke, f.,
berglücke, gegend, aus der wind und unwetter kommen (vgl.wetterloch): die spalten (beim veredeln) soll also in dem wildling geoͤffnet seyn, dasz die kluͤffte nicht gegen die wetterlucken (das ist, gegen abend oder den theil des himmels, worvon gemeinlich wind und regen herstuͤrmen) kommen Hohberg georg. cur. (1682) 1, 403; so ist der 'jagrberg' bei Freiung (in Böhmen) solch eine wetterlucke Schramek d. Böhmerwaldbauer (1915) 251. —
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 5 (1959), Bd. XIV,I,II (1960), Sp. 751, Z. 23.

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werksatz wettermäszig
Zitationshilfe
„wetterlücke“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/wetterl%C3%BCcke>.

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