Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

wetterluft, f., m.

-luft, f., m.,
atmosphäre, dunstkreis: atmosphaera, oder der dampfkreis, die dunstkugel ... die wetterluft Noel Chomel, öcon.-physic. lex. (1750) 6, 303. in dichterischer ausdrucksweise:
doch abend ists und ernst geworden,
der abgrund klafft, der heiland ruft,
der heitre wahn, die götterhorden
zerstieben in der wetterluft
Lenau s. w. 509 Barthel.
gewitterluft: und nun ich hier bin, überfällt es mich wie schwüle wetterluft Deinhardstein ges. dram. w. (1848) 5, 64. '(süd)westwind, regenwind' Staub-Tobler schweiz. id. 3, 1160: das geht nit, schau wie schwarz der himmel is — und g'spürst nit, wie die wetterluft schon herweht, über die bergkuppen? Anzengruber ges. w. (1890) 6, 178; da klagt Elisi über den wetterluft, der ihr durch mark und bein gehe J. Gotthelf ges. schr. (1855) 2, 286.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 5 (1959), Bd. XIV,I,II (1960), Sp. 751, Z. 31.

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werksatz wettermäszig
Zitationshilfe
„wetterluft“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/wetterluft>.

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