Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

wettermäszig, adv.

-mäszig, adv.,
meist als steigerungsadverb:
die zeit war heute mir recht wettermäszig lang
Zachariä poet. schr. (1763) 2, 94;
's (die last) ist wettermäszig schwer Hertzberg Till Eulenspiegel (1779) 1, 149; wettermäszig sauer wird mirs J. G. Müller d. herren v. Waldheim (1787) 3, 76; seit der zeit ist sie wettermäszig verliebt zu euch E. Ziehen gesch. u. bilder (1874) 1, 132. in attr. gebrauch ist die beziehung zu ³wetter IV noch deutlich, vgl. wetterlich 2: genug, er hat in unserm hause einen wettermässigen spectakel angerichtet allg. dt. bibl., anh. zu bd. 58/86 (1771) 2605. anders gewendet: und damit ich gelegenheit bekomme, mich etwas gewittermäszig oder kürzer: wettermäszig anzustellen Fouqué gefühle, bilder (1819) 2, 94. —
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 5 (1959), Bd. XIV,I,II (1960), Sp. 754, Z. 17.

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wettermännlein widerprellen
Zitationshilfe
„wettermäszig“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/wetterm%C3%A4szig>.

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