Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

wettermann, m.

-mann, m.,
für 'wettermacher' in niederer mythologie: während dieser Ultener wettermann als kopflos geschildert wird, ist an einem andern hexenhauptmann ... kein solcher mangel bemerkt worden Laistner nebelsagen (1879) 206. vgl. auch: 's wettermanndli ein kobold mit groszem hut; sein erscheinen bringt regen Staub-Tobler schweiz. id. 4, 287. dichterisch:
und scheint uns gleich biszweilen
die sonne lieblich an,
so sieht man doch bald eilen
den trüben wettermann
bei Fischer-Tümpel evang. kirchenlied 2, 524.
zu wettermännchen:
... der Kapuziner
unser kleiner wettermann
macht mit blossem kopf den diener
Arnim s. w. (1853) 22, 275.
anders: ein ... arbeiter, welcher sämmtliche arbeitspunkte täglich ... auf das vorhandensein von schlagenden wettern zu untersuchen hat Veith bergwb. (1870) 574. —
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 5 (1959), Bd. XIV,I,II (1960), Sp. 753, Z. 17.

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werksatz wettermäszig
Zitationshilfe
„wettermann“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/wettermann>.

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