Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

wetternot, wettersnot, f.

-(s)not, f.,
gefahr bei schwerem unwetter (analog zu seenot): mehr gebe ich auf die gute nachbarschaft als auf das, was wir gegen die wetternot ausrichten können Oberkofler d. rauhe gesetz (1938) 10. dichterisch in freier verwendung:
zerschmettert, unbegraben
lag ich in wind und wetternoth
Brentano ges. schr. (1852) 1, 486;
zitternd flieht ihm nach die heerde.
heulend braust die wetternoth
Maltitz streifzüge (1825) 153.
scherzhaft: es giebt ... wetternoth, wenns wetter nicht ist wie weiberlaune J. Gotthelf ges. schr. (1855) 22, 317. bergmannssprachlich 'der mangel an zum athmen ... tauglicher ... luft' Scheuchenstuel id. d. öst. berg- u. hüttenspr. (1856) 264: dasz auch mehrmahl sehr gute und reichschüttige ertzgruben umb solcher einzigen wettersnoht willen, von aller arbeit ungebauet und unbefahren müssen ... bleiben A. Hauptmann bergk bedencken (1658) 85. —
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 5 (1959), Bd. XIV,I,II (1960), Sp. 758, Z. 29.

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wettermännlein widerprellen
Zitationshilfe
„wetternot“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/wetternot>.

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