Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

wetterregel, f.

wetterregel, f.,
(im volksmunde geläufige) regel für den witterungsverlauf: wie mag sich also ein auctor unterstehen, dergleichen figuren in sein jagdbuch einzuflicken, oder wohl gar mit betrüglichen wetterregeln zu erweitern? Stahl gewehrgerechter jäger (1762) 186; je länger der morgenthau in den blüthen und blumen hängen bleibt, desto schöner wird nach den wetterregeln der tag Jean Paul w. 44, 76 Hempel; die wetterregeln der bauern treffen gewoͤhnlich ein Jung-Stilling s. schr. (1835) 5, 95; die ersten kinderbücher ... machten auf eine leichte, einprägliche weise die jugend mit den heiligen des jahres und mit den wetterregeln, die sich an ihre tage knüpfen, bekannt Gervinus gesch. d. dt. dichtung (1853) 2, 237; (der bauernkalender) erschien einst mit den gleichen ... figuren ..., mit seinen ... monatbildern ... und wetterregeln, wie heute Rosegger schr. (1895) I 4, 93. —
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 5 (1959), Bd. XIV,I,II (1960), Sp. 759, Z. 69.

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wettermännlein widerprellen
Zitationshilfe
„wetterregel“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/wetterregel>.

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