Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

wetterregen, m.

-regen, m.:
gewitterregen bzw. starker regen mit sturm; imber ingens grandine, igne et fulmine mistus Stieler stammb. (1691) 1617;
zuͤndt an die schiff gantz vnbesunnen
das sie schier weren gar verbrunnen,
wann Jupiter das fewr mit grausz
nit selber hett geleschet ausz,
durch einen grossen wetterregen
Spreng Äneis (1610) 82ᵇ;
es fellt ein starcker schlagregen, wie ein wetterregen K. Braun decas 13/14 (1617) 162; ein paar recht starke wetterregen haben das seuftzen um regen gestillet (1771) L. Mozart in: W. A. Mozarts br. 3, 114 Schied.; am nächsten tage ging ein vierundzwanzig stunden anhaltender wetterregen über das gebirge nieder Nordmann meine sonntage (1880) 93; bis zu jenem tage, da mich ... im walde ein scharfer wetterregen überraschte Rosegger schr. (1895) I 8, 63;
nach entlad'nem wetterregen
hat die ferne sich erhellt,
und der Alpen zug entgegen
siehst du einsam dich gestellt
M. Greif ges. w. (1895) 1, 91.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 5 (1959), Bd. XIV,I,II (1960), Sp. 760, Z. 11.

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wettermännlein widerprellen
Zitationshilfe
„wetterregen“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/wetterregen>.

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