Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

wetterrohr, n.f.

-rohr, n.,f.,
1) 'barometer': sehen sie hier meine herren, ein unfehlbares quecksilbernes wetterrohr oder barometrum Lindenborn Diogenes (1742) 2, 217; den ton geben glasstäbe, welche wie die gläser der wetterröhren aussehen und horizontal liegen (1813) K. A. Köhler tagebuchbl. 191 Jäckel. 2) wie wetterlotte (s. d.): zieht der rauch von wetterröhren ... durch den förderschacht aus, so leiden die eisernen seile bei Veith bergwb. (1870) 396; 575; das abteufen geht wegen starker gasentwicklung stets unter anwendung von blechernen wetterröhren ohne licht vor sich Karmarsch-Heeren techn. wb. (1876) 6, 619. —
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 5 (1959), Bd. XIV,I,II (1960), Sp. 760, Z. 38.

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wettermännlein widerprellen
Zitationshilfe
„wetterrohr“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/wetterrohr>.

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