Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

wettersatz, m.

-satz, m.,
bergmannssprachlich: halitus inclusus (metallicis) Reyher thes. (1668) 2, 2962; wenn aber nun solche lufft schwer wird, von wegen des dampffs, der steine oder des wassers, denn diese verderben alle ihren zwerggang (quergang), so heist es ein wettersatz Valentinus chym. schr. (1677) 2, 116. anders: eine maschiene, die wetter in die grube zuführen Jacobsson technol. wb. (1781) 4, 643ᵃ; ein wettersatz, bestehend aus zwei cylindern, wovon der eine in den andern paszt; drückt man den kleinen in den gröszern hinein, so tritt die zusammengepreszte luft durch eine, in die grube gehende röhre hinab Gutsmuths meine reise (1799) 249. —
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 5 (1959), Bd. XIV,I,II (1960), Sp. 761, Z. 11.

Im ¹DWB stöbern

a b c d e f g h i
j k l m n o p q r
s t u v w x y z -
wettermännlein widerprellen
Zitationshilfe
„wettersatz“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/wettersatz>.

Weitere Informationen …


Weitere Informationen zum Deutschen Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)