Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

wetterschade, wetterschaden, m.

-schade(n), m.,
schaden, der besonders durch hagel und platzregen auf den feldern verursacht wird; wetterschad Schottel haubtspr. (1663) 414; wetter und windschade Stieler stammb. (1691) 1705: zu wünschen were, dasz alle menschen solchen sinn hätten, so würde man nicht von so vielem ungewitter und schrecklichen wetterschaden so vielmals hören ... müssen J. D. Ernst hist. bilderhausz (1691) 323;
wenn brand und wetterschad auf unsre gütter wüttet, ...
wer mag behertzt und froh dem unglück widerstehn?
(1715) Stieff sammlung (1790) 1, 150;
wenn ein wetterschaden kommt, so trift er eure felder so gut, wie die ihrigen Miller Siegwart (1777) 1, 56; man assekurierte sein haus gegen feuer und einbruch, sein feld gegen hagel und wetterschaden, seinen körper gegen unfall und krankheit Stefan Zweig welt v. gestern (1947) 17. vereinzelt auch von gebäuden: diese wohnen in einem prächtigen ... gebäude, das aber hin und wieder zu zerbröckeln anfängt und wetterschäden hat J. Grimm kl. schr. (1864) 7, 561. —
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 5 (1959), Bd. XIV,I,II (1960), Sp. 761, Z. 49.

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wettermännlein widerprellen
Zitationshilfe
„wetterschaden“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/wetterschaden>.

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