Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

wetterschauer, m., n.

-schauer, m., n.,
'gewitterschauer': dieses gedränge ... trotzt aber jeder beschreibung, wenn sich zu dem allen eines von jenen wetterschauern ... plötzlich erhebt Chr. Fr. Schulz reise e. Livländers (1796) 6, 224;
was man die schönen tage heiszt,
ist nur ein jäher blitz aus dunklen wetterschauern
G. Herwegh Lamartine, s. w. (1839) 1, 167;
so bebt die eiche unter wetterschauern
Grabbe 2, 211 Blumenthal;
ich flieg in sturm und wetterschauern
mit blitzesschnelle durch die luft
Prosch sphinx (1861) 126;
zu schauer 'schuppen' (?): die gänse, die sich im wetterschauer zusammengedrängt ... hatten, wagen sich wieder auseinander B. Auerbach schr. (1892) 14, 80.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 5 (1959), Bd. XIV,I,II (1960), Sp. 761, Z. 68.

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wettermännlein widerprellen
Zitationshilfe
„wetterschauer“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/wetterschauer>.

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