Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

wetterschein, m.

-schein, m.,
blitz, wetterleuchten; fulgur, tempestatis prognosticon Stieler stammb. (1691) 1753:
ihn (gott) loben wind vnd regen,
ihn loben blitz vnd wetterschein
Spee trutznachtigall (1649) 154 ndr.;
(er) reit't im blitz und wetterschein
gemäuerwerk entgegen
Göthe I 11, 248 W.;
sie ... blickte durch die bäume auf die see hinab, wo eben ein wetterschein blendend über das wasser leuchtete Storm s. w. (1899) 2, 155;
man sagt, die saat gedeih im wetterschein,
von schicksalsschlägen wachs auch uns die kraft!
Uhland ged. (1898) 2, 201.
im vergleich:
ha, da mit eins durchzuckt es mich
wie wetterschein!
Mörike ges. schr. (1905) 1, 102;
der entschlusz schosz auf in ihrer seele wie ein glühender wetterschein H. Laube ges. schr. (1875) 2, 225. —
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 5 (1959), Bd. XIV,I,II (1960), Sp. 762, Z. 54.

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wettermännlein widerprellen
Zitationshilfe
„wetterschein“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/wetterschein>.

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