Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

wetterscheu, adj.

-scheu, adj.,
gewitter, unwetter fürchtend (vgl.wasserscheu): und erschreckt (der blitz) manches wetterscheues auge Francisci letzte rechensch. (1681) 497; dann ich mir nimmer einbilden können, dasz ein gesunder frischer soldat solte wetterscheu sein (vor 1700) Happel Witekind (o. j.) 4, 103; ein harter hund ist ... ein hund, der nicht wind- und wetterscheu Heppe aufricht. lehrprinz (1751) 303; weich geschaffen, wie er sich gab, und als ein unerschöpflicher brei von lauter ästhetischen eindrücken, schien er etwas wetterscheu, etwas gedächtniszschwach und konfuse B. Goltz typen d. gesellsch. (o. j.) 2, 150. —
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 5 (1959), Bd. XIV,I,II (1960), Sp. 763, Z. 10.

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wettermännlein widerprellen
Zitationshilfe
„wetterscheu“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/wetterscheu>.

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