Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

wetterschlächtig, adj.

-schlächtig, adj.,
als verwünschung: donner- ò wetterschlächtig chi merita esser fulminato ò percosso dalla saetta Kramer t.-ital. 2 (1702) 546ᵃ; vgl. donnerschlächtig, teil 2, sp. 1250. in anderem sinne: vom wetter verdorben (z. b. beeren), sich übel befindend Schmeller bayer. 2, 501; dass der freund und lehrer des Franz Zaggler selbst ein handfester, jetzt allerdings etwas wetterschlächtiger Unterinnthaler ist, darf ich als bekannt voraussetzen Pichler marksteine (1890) 186.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 5 (1959), Bd. XIV,I,II (1960), Sp. 763, Z. 64.

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wettermännlein widerprellen
Zitationshilfe
„wetterschlächtig“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/wetterschl%C3%A4chtig>.

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