Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

wetterstimme, f.

-stimme, f.,
vom getöse des unwetters:
und dasz der felsenbach den wetterstimmen allen
antworten will zugleich in dumpfen widerhallen
Lenau s. w. 189 Barthel.
vom krachen der geschütze: antworteten auch mit einer so harten wetterstimme der musqueten, ... dasz ... ein grosser hauff Chilenser zu einem ewigen stillschweigen erstummete Francisci traursaal (1672) 3, 253. zu wettern 3 c 'donnern, grollen':
aber die stirn voll düsteren ernstes, sein auge voll flammen,
gab Donatoa mit leiserer wetterstimme zur antwort
Sonnenberg Donatoa (1806) 1, 1, 57.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 5 (1959), Bd. XIV,I,II (1960), Sp. 767, Z. 53.

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wettermännlein widerprellen
Zitationshilfe
„wetterstimme“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/wetterstimme>.

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