Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

wetterstrom, m.

-strom, m.
1) von regengüssen geschwollener strom; im vergleich:
denn er wüthet im feld umher, wie ein übergeschwollner
wetterstrom, der reissenden laufs die brücken zertrümmert
Bürger s. w. 221 Bohtz;
und überfallt die Finnen wie
ein wetterstrom, und haut sie mann vor mann
zusammen
Grabbe w. 1, 269 Blumenthal.
2) bergmannssprachlich 'zug der grubenluft': die beförderung des dichtigkeitsunterschiedes kann erfolgen durch ... abkühlen des einfallenden wetterstromes Karmarsch-Heeren techn. wb. (1876) 1, 411. —
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 5 (1959), Bd. XIV,I,II (1960), Sp. 769, Z. 18.

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wettermännlein widerprellen
Zitationshilfe
„wetterstrom“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/wetterstrom>.

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