Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

wetterumschlag, m.

-umschlag, m.,
(plötzliche) änderung der wetterlage: anstatt des prophezeiten wetterumschlags brauste ein eisiger wind, fenster und glasthür klirrten leise M. Nathusius ausgew. schr. 2 (1889) 123; ein wetterumschlag bereitet sich vor Fontane familienbr. (1905) 2, 93; immer seltsamer und wunderlicher wurde mir zumute: mir war zu sinne, als müszte ich noch etwas besonderes erleben. ich gab das dem wetterumschlag schuld, der in der luft lag und der mich bedrückte Löns haidbilder (1913) 102; ehe der grosze wetterumschlag den himmel für voraussichtlich vierzehn tage mit wolken bezog Kluge Kortüm (1938) 677. —
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 5 (1959), Bd. XIV,I,II (1960), Sp. 770, Z. 64.

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wettermännlein widerprellen
Zitationshilfe
„wetterumschlag“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/wetterumschlag>.

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