Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

wetterveränderung, f.

wetterveränderung, f.,
änderung des wetters, wetterwechsel: weilen aber selbige (minen) durch contra miniren entdeckt und zunichte gemacht wurden; begunde dem Bassa selbsten der muht zu entfallen, und an der eroberung zu zweiffeln, zumahlen, weil ihm der herannahende herbst, die wetterveränderung und allerlei ungemach zur see bedrohte M. Kramer v. d. Bos, leben u. tapffere thaten (1681) 265; diesem haben wir verschiedene fragmenta von mercklichen wetterveränderungen aus allerhand auswärtigen gegenden anzufügen vor nöthig gehalten Breslauer slg. (1717) vorber. 1, b 2ᵃ; scherz mit den kindern über wetterveränderung Göthe III 5, 232 W. oft in hinsicht auf ihre einwirkung auf den menschen: ferner würde es wichtig seyn, darauf acht zu geben, welche art von wetterverändrung ... einflusz auf ihre krankheit hätte Knigge umg. m. menschen (1796) 1, 215; die wetterveränderung und kühle regenluft hat mich curiert (1771) L. Mozart in: br. W. A. Mozarts 3, 116 Schied.; die böse wetterveränderung regte meine alten krämpfe wieder auf (1800) Schiller br. 6, 205 Jonas; sein ... beinchen tut ihm gewöhnlich nicht weh, nur bei wetterveränderung hat er einen barometer darin (1841) A. v. Droste-Hülshoff br. 1, 473 Schulte-K.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 5 (1959), Bd. XIV,I,II (1960), Sp. 771, Z. 37.

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wettermännlein widerprellen
Zitationshilfe
„wetterveränderung“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/wetterver%C3%A4nderung>.

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