Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

wetterwechsel, m.

-wechsel, m.
1) änderung der wetterlage:
denn der berg giebt sicher an,
was man sonst von wetterwechseln ahnden oder wissen kan
Lindner dt. übersetzungen (1743) 31;
aber hier in paris agitierte ihn der beständige wetterwechsel, die ... anarchische atmosphäre H. Heine s. w. 6, 285 Elster; der schnelle wetterwechsel vom warmen zum kalten verursachte häufigen schnupfen und husten Zschokke s. ausg. schr. (1824) 14, 60. 2) das durchstreichen der guten wetter in den grubengebäuden Jacobsson technol. wb. (1781) 4, 643ᵇ: da die luft ... freyen durchzug hat, so ist der wetterwechsel gut allg. dt. bibl. (1765) 92, 479. —
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 5 (1959), Bd. XIV,I,II (1960), Sp. 772, Z. 56.

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wettermännlein widerprellen
Zitationshilfe
„wetterwechsel“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/wetterwechsel>.

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