Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

wetterwein, m.

-wein, m.,
süszer, in der sonne gewachsener wein (vgl. wettertag 1): ἀειγλευκός [l.-γλεῦκος] semper mustum, wetterwein Frischlin nomencl. (1586) 174ᵇ; aigleuces, vinum sole coctum, semper-mustum Stieler stammb. (1691) 2478; verhaltener wein, wetterwein Rädlein t.-it.-frz. (1711) 1, 923ᵃ; in e. aufzählung bei Fischart Garg. 84 ndr.anders (vgl. wettertag 2): diese wein werden an etlichen orthen deutsches landes bereitet, und wetterwein genannt, weil sie in mancherlei ungewitter gelegen Helbach oenographia (1604) 97. —
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 5 (1959), Bd. XIV,I,II (1960), Sp. 773, Z. 3.

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wettermännlein widerprellen
Zitationshilfe
„wetterwein“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/wetterwein>.

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