Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

wetterwendig

-wendig,
seit dem 16. jh. neben wetterwendisch, doch dieses nicht verdrängend:
ist doch der mensch gleich wie ein windt,
vergenglich, vnbestendig,
wie ein schatte den man nicht findt,
wanckelbar, wetterwendig
Burkard Waldis d. psalter (1553) 261ᵇ;
Esopus 1, 411 Kurz; ist er doch so wetterwendig, das sich kein ainiger lehrer ... nach jme ... verhalten kund J. Nas antipap. eins u. hundert (1567) 5, 64ᵇ; Butschky Pathmos (1677) 696; Zinzendorf neueste theol. bed. (1741) 74; G. H. Wegener maurerische ged. (1861) 123. —
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 5 (1959), Bd. XIV,I,II (1960), Sp. 773, Z. 19.

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wettermännlein widerprellen
Zitationshilfe
„wetterwendig“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/wetterwendig>.

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