Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

wetterwille, m.

-wille, m.,
wankelmütigkeit (vgl. wetterwendisch):
weil du denn nu verhärtet bist,
und dir gefällt die leichte list,
so lasz ich dir den wetterwillen
und wil mich gerne gerne stillen
Stieler geharnschte Venus 40 ndr.
rückbildung zu wetterwillig, vgl. wanckel-willig, zeitwillig, wetter-willig chi vuole vacillando, chi vuole à tempo, a stagione, cioè incostante, mobile, volubile Kramer t.-ital. 2 (1702) 1391ᵃ. —
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 5 (1959), Bd. XIV,I,II (1960), Sp. 775, Z. 21.

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wettermännlein widerprellen
Zitationshilfe
„wetterwille“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/wetterwille>.

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