Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

wetterwind, m.

-wind, m.,
sturmwind; gewitterwind: tumultuosus, tempestates ciens Stieler stammb. (1691) 2464;
vnd wie ich vff das wasser kam,
ein grusam waͤtter wind zunam
schweiz. schausp. d. 16. jhs. 3, 110 Bächtold;
der wetter- und regenwind (1784) Caroline br. 1, 12 Waitz; da jetzt auch die weiden am bache gewaltig zu rauschen anfingen im aufgehenden wetterwind G. Keller ges. w. (1889) 4, 101; die leute ... machten alle stubenfenster auf, dasz keines mehr zertrümmert werde. wetterwind wogte herein Rosegger schr. (1895) I 4, 43. —
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 5 (1959), Bd. XIV,I,II (1960), Sp. 775, Z. 31.

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wettermännlein widerprellen
Zitationshilfe
„wetterwind“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/wetterwind>.

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