Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

wetterzeiger, m.

-zeiger, m.,
ein werkzeug, welches die veränderungen der witterung anzeiget, welches z. b. der hygrometer ist Adelung 5 (1786) 195: hieher dienet eine besondere art wetterzeiger, welche die ab- und zunemmende feuchtigkeit der luft ordentlich abmessen Scheuchzer physica (1711) 1, 198. wie wetterberg: doch heisset er (der berg) auch der Schleiser wetterzeiger oder calender B. Schmolck Schneekoppe (1736) 122. wie wetterprophet (von menschen): wir Noctilucus Serenus ... grossprior der feuchten jahren und grossmeister der wetterzeiger und calendermacher, herr der mondsüchtigen Lindenborn Diogenes (1742) 2, 784; übertragen: dieser Platen ist das lebendige zeitungsblatt der insel und steht wie der politische wetterzeiger am markt Fr. Arndt bei: E. M. Arndt schr. (1845) 1, 111. in Niederösterr. für geranium robertianum wedazoacha Marzell 2, 663.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 5 (1959), Bd. XIV,I,II (1960), Sp. 776, Z. 33.

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wettermännlein widerprellen
Zitationshilfe
„wetterzeiger“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/wetterzeiger>.

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