Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

wetterzote, wetterzotte, f.

-zot(t)e, f.,
wetterzote eine weisse, pelzige materie, wie schwamm oder baumwolle, mit welcher das holzwerk und die wände bey feuchter luft überzogen werden Adelung 5 (1786) 195; Nemnich dt. wb. d. naturgesch. 644: die wände sowohl als das holzwerk sind an einigen orten mit wetterzotten gleich einer haut überzogen Sperges Tyrol. bergwerksgesch. (1765) 295. im bilde in freier anknüpfung an zotte:
die wolkenwölfe ziehn in rotten
mit ihren grauen wetterzotten
W. Hertz ges. dicht. (1904) 443.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 5 (1959), Bd. XIV,I,II (1960), Sp. 776, Z. 70.

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wettermännlein widerprellen
Zitationshilfe
„wetterzote“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/wetterzote>.

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