Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

wettschuld, wetteschuld, f.

wett(e)schuld, f.
1) geldschuld, zu deren zahlung man sich durch wette verpflichtet hat, zu ¹wette A 2; vgl. mnl. weddeschout Verwijs-Verdam 9, 1880: ok deit de erven klage nod umme or angestorven erve, und klagen sy eyner klage met samender hand, sy geven nicht wen eyn tuchgeld. wedden sy ok or gewedde, tu eynen male is nicht, wen eyne weddeschuld (1350) Berlinisches stadtb. 132 Clauswitz. 2) spielschuld; geschuldeter betrag (aus einem wettvertrag): wettschuld ist spielschuld und spielschuld ist ehrensache Rosegger schr. (1895) III 3, 344; erfüllung einer spiel- oder wettschuld bürgerl. gesetzb. § 762 abs. 2.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 5 (1959), Bd. XIV,I,II (1960), Sp. 788, Z. 40.

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wettermännlein widerprellen
Zitationshilfe
„wetteschuld“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/wetteschuld>.

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