Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

wetttag, wettetag, m.

wett(e)tag, m.,
gerichtstag; wie mnl. weddach Verwijs-Verdam 9, 1869 zu ¹wette A 2, demnach ursprünglich 'termin, zu dessen innehaltung man sich durch wette verpflichtet hat': erstlich soll sich niemand vordriesten, uth schepen oder schuten in der Traven tho kopende korn, und so jemand hierkegen thete, das scholen de kornmeter den wetteherren thom negesten weddedage bey der wette anbringen (16. jh.) gesch. u. urk. d. Rigafahrer 230 Grube; vgl. auch ¹wette A 4 u. C.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 5 (1959), Bd. XIV,I,II (1960), Sp. 792, Z. 37.

Im ¹DWB stöbern

a b c d e f g h i
j k l m n o p q r
s t u v w x y z -
wettermännlein widerprellen
Zitationshilfe
„wettetag“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/wettetag>.

Weitere Informationen …


Weitere Informationen zum Deutschen Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)