Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

wettig, adj.

wettig, adj.
1) straffällig, vgl. wettfällig, wetthaft; zu ¹wette B: werden sy des dags vurder sonnen undergand nyet weddich dem hern (1454) Ürdinger weist. 41 Rein; verwilkuren wyr ... dat wyr ... myt twintich overlensche rinsche gulden erfallen ind wedich worden syn (1457) Kaiserswerther urkb. 464 Kelleter; unserm schultheisen zur zeit zu funften halben schilling sträflich und wettig zu sein (1732) in: beitr. z. gesch. v. Essen 20, 181; s. auch Lexer 3, 810. 2) im sinne von 'um die wette' (zu ¹wette D) wohl als übersetzungswort zu werten: wettig, streittig certatim Dasypodius (1536) 457ᶜ; vgl. noch wetticht sponsalis in significatione propria, cum aliàs notet zur verlöbnüsz gehörig rectius spondens, certans, contendens nummis depositis Stieler stammb. (1691) 2407.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 5 (1959), Bd. XIV,I,II (1960), Sp. 779, Z. 21.

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wettermännlein widerprellen
Zitationshilfe
„wettig“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/wettig>.

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