Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

wettordnung, f.

wettordnung, f.,
vom wettgericht erlassene ordnung, zu ¹wette C: da ... alles wieder die wettordnung und baursprache ... hat gott der allmächtige dennoch etliche herren des rathes erwecket (um 1600) Bodecker chron. livl. u. Rigascher ereign. 114 Napiersky; die ... misbreuche, dero sich die factoren ... angemaszet, und das sie sich unser ... nutzlichen wettordnung ... widersetzet (1635) gesch. u. urk. d. Rigafahrer 306 Siewert; (die wettgerichte sollen) nach massgebung der wett- und lieger - ordnung schleunig de simplici et plano verfahren, aber keine justiz-schuldsachen an- und vorsich nehmen (1724) in: mitt. a. d. stadtbibl. Königsberg (1909) 2, 181; (die) wettordnung, nach welcher fremde ihre waren nur an einheimische verkaufen dürften Frischbier pr. 2, 466.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 5 (1959), Bd. XIV,I,II (1960), Sp. 786, Z. 50.

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wettermännlein widerprellen
Zitationshilfe
„wettordnung“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/wettordnung>.

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