Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

wettschaft, wettenschaft, f.

wett(en)schaft, f.,
vereinzelt (wohl unter nl. einflusz) für ¹wette, vgl. mnl. weddeschap, nl. weddenschap. 1) wie ¹wette B 'geldstrafe': und hat er geklaget umb gut, er richte jn als recht sei, und er ist dem richter wettschafft (schuldig), darumb dasz er nicht geantwort hat Meichszner land u. lehnrecht (1566) 30ᵃ. 2) wie ¹wette D 'wettvertrag': weszwegen (des schieszens wegen) denn grosse wettenschaften geschehen A. Müller denckwürd. reisen (1678) 179ᵇ. noch mundartlich: wettschaff, auch weddenschaff wette Hönig Köln 261ᵃ; wádənskep Siebs Helgoland 300.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 5 (1959), Bd. XIV,I,II (1960), Sp. 788, Z. 11.

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wettermännlein widerprellen
Zitationshilfe
„wettschaft“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/wettschaft>.

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