Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

wettzins, wettezins, m.

wett(e)zins, m.,
'census promobiles, zinsen, welche mit jedem tag, den sie unbezahlt bleiben, zur wette oder strafe wachsen' Arnoldi beytr. (1798) 114: vnd were sache, das wyr sumigh worden an der betzalonge des obgen. goltgulden vnd nyt betzalten uff zyde wye obbeschreben so balde dan die sonne vndergegangen ist, so solde es van stont zwene gulden syn, vnd solde alles also fort wetten, van vffgange der sonnen vnd van nydergain der sonnen als wettezynse recht vnd gewonlich ist (1506) ebda; erkennen wir, alle gult und zins ist fellig des donnerstags nach S. Martinstag im winter, vnd wer sie dann nit auszricht, so ist es wettzins, also dick die sonn auff vnd nieder geht (1550) weist. 1, 838 Grimm.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 5 (1959), Bd. XIV,I,II (1960), Sp. 793, Z. 30.

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Zitationshilfe
„wettzins“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/wettzins>.

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