Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

wichtelmännchen, n.

-männchen, n.,
zum vorigen:
kleines völkchen, wichtelmännchen,
stehlen unser brot und speck
Heine s. w. 1, 155 Elster;
und im hause auf der treppe begegneten mir zwei wichtelmännchen mit aufgestreiften ärmeln W. Raabe Abu Telfan (1870) 3, 18; es sei, wie wenn sie eine schar wichtelmännchen im dienste hätte G. Keller ges. w. (1889) 7, 162; selbst in den wänden und tuchen verspürt man ein geheimes gespenstiges regen, wichtelmännchen und klopferle schaffen bei tag und nacht W. H. Riehl naturgesch. d. volkes (1851) 3, 267; ringe, die wichtelmännchen ... den Puttkammers zum geschenke machten Fontane ges. w. (1905) I 1, 549; ich bin das wichtelmännchen in diesem hause. hier habe ich zwei kranke soldaten, die musz ich gesund machen (1887) G. Freytag br. an s. gattin (1912) 107. im 16. jh. vereinzelt wichtelmännlein: erdenmendle ..., die man sonst wichtelmendle nempt Zimmer. chron. (²1881) 4, 131 Barack.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 6 (1959), Bd. XIV,I,II (1960), Sp. 823, Z. 8.

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wettermännlein widerprellen
Zitationshilfe
„wichtelmännchen“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/wichtelm%C3%A4nnchen>.

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