Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

wichtigtun, vb.

-tun, vb.,
meist substantiviert, als part. präs. oder in ableitungen (s. o.) gebraucht (zu wichtig B 4): herr K. aber nimmt sich die mühe, stellen zu citiren ... und thut dabei so wichtig, als wenn der, der parens gebraucht, wirklich Horaz seyn müszte Herder 3, 326 S.; wo sanftselige unwissenheit und wichtigtun die leere verbarg Fr. L. Jahn w. (1884) 2, 502; ein aufgeblasener, wichtigthuender schwätzer Varnhagen v. Ense tageb. (1861) 3, 393; da eilte ... der knecht mit geschäftigem wichtigtun an ihre seite: da kommt der pfarrherr, frau E. Zahn die da kommen (1910) 32; die kleine blickte ihn wichtigtuend aus kreisrunden augen an El. Langgässer d. unauslöschl. siegel (1946) 473.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 6 (1959), Bd. XIV,I,II (1960), Sp. 836, Z. 50.

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Zitationshilfe
„wichtigtun“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/wichtigtun>.

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