Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

widderhaut, f.

widderhaut, f.:
ain scheffen oder widerhaut, die frisch vnnd warm abgezogen ist H. Braunschweig chirurgia (1539) 82ᵇ; ein halbe widerhaut, also frisch aber vom haar geseubert, die zerschneid in kleine stück Wirsung artzneyb. (1584) 302; Bacon sagt, ... dasz die frisch abgestreifften schaf- und widerhäute auf die wunden gelegt die geschwulst ... verhindern Hohberg georg. cur. (1682) 1, 307; in einem gascognischen märchen, wo ... dem wolf eine widderhaut umgehängt ist R. Köhler kl. schr. (1898) 1, 323; (der blasebalg) der einfach aus einer widderhaut besteht forsch. u. fortschr. 11 (1935) 77. —
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 6 (1959), Bd. XIV,I,II (1960), Sp. 865, Z. 23.

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Zitationshilfe
„widderhaut“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/widderhaut>.

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