Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

widerannehmung, wiederannehmung, f.

wi(e)derannehmung, f.:
reassumirung, reassumtio die wiederannehmung Spanutius (1720) 405; die wiederan- und vornehmung einer sache, z. e. eines processes u. d. g. Sperander (1727) 555ᵃ; ihr liebsten töchter ..., bey wiederannehmung und hochverhofter regierung dieser friedensgöttinn werdet ihr wieder die sichere wohnung ... in den verwüsteten ländern aufzurichten haben Schottel friedenssieg 59 ndr.; (die 12 kl. propheten) weissagen ... von der zukunft Christi und dem wercke seiner erlösung ..., von der wiederannehmung der jüden Chr. Starke synopsis bibl. (1744) vorr. 2; der herr ... starb hiermit der sünde, um nach der wiederannehmung seines lebens ihr niemals wieder zu sterben Crusius moraltheol. (1772) 610; viele wackere leute ... hatten grosze freude darüber: andere, denen die enterbung (des sohnes) angenehmer gewesen als die wiederannehmung, zeigten das gegentheil Wieland Lucian (1788) 6, 273. —
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 6 (1959), Bd. XIV,I,II (1960), Sp. 898, Z. 39.

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Zitationshilfe
„widerannehmung“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/widerannehmung>.

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