Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

wideraufblühen, wiederaufblühen, vb.

wi(e)deraufblühen, vb.:
die auferstehung der todten ... kam unter sie (die Juden) nur unter dem patriotischen begriff vom wiederaufblühenden volke Herder 19, 67 anm. S.; der heilige friede des paradieses gehet unter, dasz, was nur gabe der natur war, wiederaufblühe als errungenes eigentum der menschheit Hölderlin ges. dicht. 2, 36 Litzm.; die möglichkeit eines wiederaufblühenden glücks in diesem hause Fouqué reiseerinn. (1823) 2, 195; fast sollte man meinen, mit dem wiederaufblühen der bildenden künste habe es bei uns ein ende (1841) H. Heine s. w. 6, 258 Elster; der einflusz der griechischen philosophie wurde neu lebendig. die Medici sind aufs innigste beteiligt bei ihrem wiederaufblühen Herman Grimm Michelangelo (1890) 1, 26. —
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 6 (1959), Bd. XIV,I,II (1960), Sp. 901, Z. 51.

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Zitationshilfe
„wideraufblühen“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/wideraufbl%C3%BChen>.

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