Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

widerauffindung, wiederauffindung, f.

wi(e)derauffindung, f.:
wiederauffindung eines alten längst verfallenen saltzbrunnen Chemnitz schwed. krieg 1 (1648) 121; (die einführung des monodramas) ist eine erfindung, oder vielmehr eine wiederauffindung, die unsern erleuchteten zeiten aufbehalten war Göthe I 17, 23 W.; die wiederauffindung des alten epos bei den Römern (1811) W. Grimm an Savigny in: br. 119 Schoof; so musz die erste entdeckung von Amerika in seinen nördlichen theilen durch die Normänner von der wiederauffindung desselben continents in seinen tropischen theilen streng geschieden werden A. v. Humboldt kosmos (1845) 2, 269; die wiederauffindung der alten kunstwerke ... hatte keineswegs die nachahmung derselben ... zur folge Schelling w. (1856) I 7, 325. —
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 6 (1959), Bd. XIV,I,II (1960), Sp. 903, Z. 2.

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Zitationshilfe
„widerauffindung“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/widerauffindung>.

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