Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

widerbeller, m.

widerbeller, m.,
oblatrator anbäller, widerbäller, widerbäfftzer, schreyer, tober, täuberich Frisius dict. (1556) 892ᵃ; widerbeller Widerhold dict. (1669) 417ᵃ: damit ich gemein gedancken vnd sonderlich meiner widerbellern hinnem vnd deren so mich von wegen jhrer vnwissenheit verachten ... vnderricht Paracelsus chirurg. bücher u. schr. (1618) 625 Huser; darum dann Paulus hie solchen widerbellern das maul stopffet vnd sie heisset stillschweigen Gretter ep. Pauli a. d. Römer (1566) 599; die eigentlichen litterarischen gegner und widerbeller (Schopenhauers) Nietzsche w. (1895) 1, 469; wenn ich auch kein widerbeller gegen kritik und kein reklamenschmachtlappen bin (1875) G. Keller br. u. tageb. 3, 123 Ermat.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 6 (1959), Bd. XIV,I,II (1960), Sp. 918, Z. 38.

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Zitationshilfe
„widerbeller“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/widerbeller>.

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