Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

widerbellerin, f.

widerbellerin, f.,
zu widerbeller, besonders von einer ungehorsamen, zänkischen ehefrau; widerbällerin oblatratrix, clamosa Maaler teutsch spr. (1561) 495ᵃ:
und fei'rlich-lustig wird die launenvolle braut,
die unbezähmbarste der widerbellerinnen,
dem alten herrn im horne angetraut
Wieland s. w. 18 (1796) 189;
manche dichter haben mit der muse ähnliche verhältnisse, aber sie erwachen, wie Sley in Shakspeare's gezähmter wiederbellerin, auf dem mist Brentano ges. schr. (1852) 6, 423; ich erinnere hier alle deutschen ehemänner, ... wie sie mit ihren schönen widerbellerinnen umzuspringen haben Jean Paul w. 11/14, 219 Hempel; er sagte, dasz er hier ruhe habe vor der widerbellerin (seiner frau) Paul Ernst gesch. v. dt. art (1928) 166. —
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 6 (1959), Bd. XIV,I,II (1960), Sp. 918, Z. 60.

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Zitationshilfe
„widerbellerin“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/widerbellerin>.

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