Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

widerbezahlen, wiederbezahlen, vb.

wi(e)derbezahlen, vb.,
zurückzahlen, abzahlen (von schulden), mit acc. d. person; widerbeczalen remunerare (md. 15. jh.) Diefenbach gl. 492ᵃ: das gelt hatte der meister vom kompthur zu Danczk, den wir widdir bezalten die corporis Christi Marienburger tresslerb. 80 Joachim; (von dem geld ist abzuziehen) wass haubtmann Rechenberg ... entrichtet vnndt ... wieder bezahlt bekohmben (1618) acta publica 1, 44 Palm; es ist am besten, wenn es durch bürgen oder pfandverschreibung geschiehet; denn barer verlag ist öfters eine last wegen der interesse und wegen des wiederbezahlens allg. haush.-lex. (1749) 3, 623; ich weisz noch nicht, wann ich sie (anrede) werde wiederbezahlen können Engel schr. (1801) 6, 221. —
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 6 (1959), Bd. XIV,I,II (1960), Sp. 920, Z. 17.

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Zitationshilfe
„widerbezahlen“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/widerbezahlen>.

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