Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

widerbild, n.

widerbild, n.,
spiegelbild, gegenbild; schon bei meister Eckhart, s. dt. myst. des 14. jhs. 2, 585, 1 ff. Pfeiffer; vgl. auch widerbilden ebda: jede literatur eines fremden volkes ... wird in seinen schriften, die ja der abdruck und das wiederbild seiner geistigen strebungen seyn müssen, hie und da schon ihren einfluss offenbaren E. M. Arndt schr. (1845) 3, 283; nicht also eine erklärung der lebensformen soll uns als ziel vorschweben, sondern die umschaffung des lediglich geschauten in ein geschautes, welches zugleich im denken ein widerbild findet Chamberlain lebenswege (1919) 128; der wasserspiegel, in dem der Tres Cruces ... ein zitterndes widerbild findet W. Senck Puna de Atacama (1933) 104. —
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 6 (1959), Bd. XIV,I,II (1960), Sp. 922, Z. 43.

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Zitationshilfe
„widerbild“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/widerbild>.

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