Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

widereinsetzen, wiedereinsetzen, vb.

wi(e)dereinsetzen, vb.,
von personen, jem. ein entzogenes amt usw. zurückgeben; lexik. von Melber (voc. predic. [1482] Z 6ᵃ: restituere wider setzen, wider geben, wider insetzen in die vorige stat) bis ende des 18. jhs. allg. bezeugt: das wir den (herren) mit gemaynem rath vnd einhelligklich wider einsetzen, vnd jm die herrschafft wider geben, dauon wir jn hieuor vertriben Boner Herodot (1535) 75ᵃ; also, dasz der landvogt ... den Ptolemäus ... wieder einsetzte Lohenstein Arminius (1689) 1, 215ᵃ; (er) fasste sogar den entschluss ..., den herzog Ulrich mit gewalt wieder einzusetzen M. I. Schmidt gesch. d. Deutschen (1778) 5, 304; Schomberg ... wurde in das amt, das er verloren, wieder eingesetzt Ranke s. w. (1867) 9, 211. —
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 6 (1959), Bd. XIV,I,II (1960), Sp. 946, Z. 55.

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Zitationshilfe
„widereinsetzen“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/widereinsetzen>.

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