Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

widererinnern, wiedererinnern, vb.

wi(e)dererinnern, vb.,
'sich einer sache wiedererinnern, sie in seine erinnerung, in das gedächtnisz zurückbringen, da sie entfallen oder vergessen war' Campe 5 (1811) 708ᵃ; recomminiscor sich wider erinnern, wider eyngedenck seyn Calepinus XI ling. (1598) 1230ᵇ; s. v. reminiscor ebda 1247ᵃ; s. v. recordor ebda 1231ᵇ; sich wieder erinnern ... se ressouvenir Rädlein t.-it.-frz. (1711) 1053ᵇ: ihre (d. hebräischen sprache) buchstaben, ... unvollkommene zeichen mehr zum wiedererinnern als zum lernen Herder 12, 31 S.; als ich die bücher erhielt, ... war es mir als ob ich mich eines alten traums wiedererinnerte (1809) Göthe IV 21, 57 W.; wir wundern uns über das vergessen, warum nicht über das wiedererinnern? Jean Paul w. 59/60, 169 Hempel.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 6 (1959), Bd. XIV,I,II (1960), Sp. 949, Z. 57.

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Zitationshilfe
„widererinnern“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/widererinnern>.

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