Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

widerersetzung, wiederersetzung, f.

wi(e)derersetzung, f.;
wiederersetzung refusio expensarum Hayme jur. lex. (1738) 1331; Campe 5 (1811) 708ᵃ: gott legte die bestellten pest-pfarrer darnieder, nahm sie auch unvermuthend weg, und war ein so elender zustand in der stadt, dasz man in geschwinder eil zu wiederersetzung ihrer stellen nicht gelangen konte Carpzov leichpred. 2 (1698) 734; man kann ... sein (des lebensprozesses) wesentliches in einer beständigen aufzehrung und wiederersetzung unserer selbst bestimmen Hufeland kunst d. menschl. leben zu verlängern (1797) 73; (dasz) die Alexandrier die Juden als diebe anklagten, und die wiederersetzung ihrer güter verlangten M. Mendelssohn ges. schr. (1843) 3, 247; so kann die natur dem lebensprozess nicht permanent geben, als insofern sie ihn immer von vorne wiederholt, d. h. durch stete ... wiederersetzung der materie Schelling w. (1856) I 2, 539. —
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 6 (1959), Bd. XIV,I,II (1960), Sp. 955, Z. 73.

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Zitationshilfe
„widerersetzung“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/widerersetzung>.

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