Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

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widerfahren, wiederfahren, vb.

wi(e)derfahren, vb.,
in älterer sprache 'zurückkehren, -gehen' und 'entgegengehen, -kommen, begegnen' (I). aus letzterer bedeutung entsteht im mhd. der übertragene gebrauch im sinne von 'geschehen, zuteil werden, begegnen, zustoszen' (II). ags. wiþfaran, ahd. widar- (widir-, widiri-) faran, widerfaren, mhd. widervarn, mnl. wedervaren, nl. we(d)ervaren. auf entlehnung des mnd. weddervaren beruht das vorhandensein des wortes im nordischen: adän. wetherfaræ, dän. vederfare(s); aschwed. vidherfara(s), schwed. vederfaras. in übertragener verwendung (II) ist wi(e)derfahren von jeher fest zusammengesetzt; belege für trennbare komposition s. unter I A und B 2. neben herrschendem intransitiven gebrauch begegnetin der rechtssphäretransitiver; s. u. den chronikbeleg unter I B 1. in den übrigen belegen meint einer widerfährt etwas dasselbe wie einem widerfährt etwas unter II A 3: das er ... recht umb seine scheden ... widerfarn moge (Laudenbach/ Franken, 1468) weist. 6, 65; die schäden, so iemand ... widerfüer (16. jh.) österr. weist. 3, 379; s. auch den urkundenbeleg v. j. 1481 bei Schiller-Lübben mnd. wb. 6, 316ᵃ.
I.
in konkreter bedeutung.
A.
zufrühest (seit dem 9. jh.) begegnet wi(e)derfahren im sinne von 'zurückkehren, -gehen'. diese verwendung läszt sich bis ins 15. jh. nachweisen; aus ihr hat sich im gegen- satz zu der im folgenden (unter B) belegten kein übertragener gebrauch entwickelt: inti uuidarfuor (regressus est) tho ther heilant ... in Galileam (Lc. 4, 14) Tatian 17, 8 Sievers; reppedebat vuidaruô̌r reppedabat vuídiruv̂or, repedabat uvidiruvor, wiʳdiwǒr (ad regem) (2. Macc. 3, 35; 10./12. jh.) ahd. gl. 1, 699, 64 St.-S.; (huc) repetit uidarferit (11. jh.) ebda 2, 659, 26; (huc) recurrit vuidiriverit (11. jh.) ebda 441, 39. substantiviert: am widerfarn (auf der rückreise) (hs. 1460) zs. f. dt. altertum 25, 61; üblicher: an der wiederfahrt; s. unter wi(e)derfahrt B 3 a. neben fester komposition (s. ob.) kennt Tatian trennbare zusammensetzung: (seine eltern) suohtun inan (Jesus) untar sinen magun inti sinen kundon inti inan ni findanti fuorun uuidar (regressi sunt) zi Hierusalem inan suochenti (Lc. 2, 45) Tatian 12, 3 Sievers; fon thanan manego sinero (Christi) iungerono fuorun uuidar (abierunt retro) inti giu nalles mit imo giengun (Joh. 6, 67) ebda 82, 12, die bis ins mhd. begegnet: widergevarn regressus (letztes viertel d. 12. jhs.) cod. pal. Vind. 2682 II, 47 Törnqvist; da wart der truchses sere fro und sagt im wiedder: 'herre, ich fare wiedder und entschlieszen uch alle die porten' Lancelot 1, 7 Kluge. in ähnl. bedeutung läszt sich das wort auch für die neuere sprache nachweisen, aber nur ganz vereinzelt: jeder peinliche gedanke, der von dieser stirne (der durch den könig verführten, reuigen geliebten) gleich dem feuer in meine (des betrogenen) adern springt, und mit stichen meine seele verletzt, soll schneidend in seine (des königs) seele wiederfahren! Klinger w. 2 (1832) 28. es liegt hier wohl nur eine gelegenheitsverwendung vor, die mit dem gebrauch in älterer sprache (ob.) nicht in zusammenhang zu bringen ist.
B.
die bedeutung '(ent)gegen' läszt sich für das erste kompositionsglied von wi(e)derfahren seit. dem späteren ahd. nachweisen (s. u. unter 1).
1)
'entgegengehen, -kommen (auch zum kampfe), begegnen'. diese verwendung ist besonders im mhd. gut bezeugt; in dieser zeit hat sich auch der übertragene gebrauch aus ihr entwickelt (s. diesen unter II): sô uuir martem sahen uuiderfaren demo mânen Notker 1, 16, 1 S.;
daz im der kocke (ein schiff) widerfuor
Wolfram v. Eschenbach Parzival 58, 15 Lachmann.
meist von lebewesen, bes. personen:
do cherte er heimwart.
do wideruur ime ein êwart
dt. ged. d. 11. u. 12. jhs. 16, 6 Diemer;
mir (Dietrich v. Bern) widervuor ein junger degen,
von dem was ich nâch tôt gelegen.
der hât mich sus verhouwen
mit sîner ellenthafter hant
Ecken liet, in: dt. heldenbuch 5, 247ᵃ Zupitza;
ob zwen frivnt ... an ander ovf dem weg widervarent (Regensburg 1281) corp. d. altdt. originalurk. 1, 414, 12 Wilhelm;
daz man mit den wîsen râtes pflac
wie man ez schicken wolde, ob man solt strîten;
wie manic schar sie wolden hân
ob in widervüeren die von Affricân
Lohengrin 4125 Rückert;
si riten mit urlaub weg, chamen, da in ain maget widerfuer (15. jh.) Füetrer Lanzelot 153 lit. ver.; wann ihm (dem jäger) etwas wiederfähret, so hetzet er auf die fahrt Sinapius silvula venatoria (1678) 144. bildlich-unräumliche verwendung. 'begegnen':
das recht ist bald mit gold vmbkert
wann im ein kremer wider fert
(ermahnung an die richter, das recht nicht zu beugen)
(1494) S. Brant narrenschiff 5 Zarncke (anm., v. 61).
'entgegentreten, widerstehen'; vgl. mnl. wedervaren I bei Verwijs-Verdam 9, 1996: (quibuslibet potestatibus prave agentibus rationis libera voce) contraire vuidarfaran (10./11. jh.) ahd. gl. 2, 286, 52 St.-S.;
(Fortunatus) was ein priester in der rote,
die nicht geloubet gar von gote,
swes uns vergicht die cristenheit.
sin valschafte wisheit
wolde ir secte bewarn.
seht, deme konde widervarn
Augustinus der gute
(ende d. 13. jhs.) passional 428, 92 Köpke.
in der rechtssprache. transitiv, 'übertreten' (vgl. überfahren I E teil 11, 2, sp. 198): das ir solich widerwertigen darzu haltend, das sie unser sazung und ordenung gehorsam sein; denn welcher die widerfure, zu dem wolten wir umb die pene richten, als recht ist (1437) chron. d. st. Bamberg 1, 330 Chroust. intransitiv, 'sich widersetzen': wan ain oder ander seine oxen in die äcker waiden will, soll derselbe auf sein, und nit in anderen leiten guet waiden, wer solches nit haltet und den andern gestalten widerfart, soll iedesmal, so oft es geschicht, per nein kreizer gepfent werden (1568) österr. weist. 4, 123. substantiviert: welcher das nit halt, soll iedesmal des widerfarens per zwölf kreizer gepfent werden ebda.
2)
'dagegenfahren, anstoszen': widerfahren, an etwas fahren, wie die fuhrleut etwas anrühren charier contre quelque bois ou pierre; carreggiare contra qualche legno ò pietra, vrtar carreggiando ò navigando Hulsius-Ravellus t.-frz.-ital. (1616) 409ᵇ; widerfahren urtare contro coll carro ò colla barca Kramer t.-ital. 1 (1700) 324ᶜ; 'aus unvorsichtigkeit irgendwo anstoszen, z. b. mit einem körperteil, wagen (Neckarsulm, Heilbronn, Marbach); 2 schiffe w., wenn sie gegeneinander stossen (Heilbronn)' Fischer schwäb. 6, 772 (s. v. widerfareⁿ). bildlich: inzwischen ist diese faktion durch die fruchtlose jagd auf umtriebler so häufig widergefahren, dasz der könig selbst manchmal ärgerlich geworden ist (1823) H. J. Dietz bei Görres ges. br. (1858) 3, 102; iᶜʰ biⁿ wedergᵉfahrᵉn 'angegangen, schlimm angekommen' (Neckarsulm, Marbach) Fischer schwäb. 6, 772.
II.
in übertragener verwendung, im anschlusz an I B 1.
A.
etwas widerfährt.
1)
absoluter gebrauch, etwas geschieht, ereignet sich: der selbe eclipsis (der sonne) enwiderfert nuwan so der mane enzundet wirt (hs. d. 14. jhs.) Meinauer naturlehre 10 lit. ver.; es widerfuͦr (accidit) an eim tag, das Ionathas ... sprach (1. kön. 14, 1) erste dt. bibel 5, 54 Kurr.; was schaden dann dar durch widerfür, den süllen si widerkeren und abtun (1491) österr. weist. 3, 54, 11;
dahær's dan oftmals widerfert,
das laid des nachts bei uͦns einkert
Schede psalmen 105 ndr.;
domit kein vnrecht widerfahr
Eyering proverb. copia (1601) 1, 608;
es widerfähret oft, dasz etc. egli accade, auviene etc. spesso che etc. Kramer t.-ital. 1 (1700) 324ᶜ; was der weise Alfred befürchtet, das kan wiederfahren Haller Alfred (1773) 209. 'wiederfahren ... ohne weiteren zusatz für sich ereignen ist bei guten schriftstellern nicht gewöhnlich' Heynatz versuch e. antibarb. 2 (1797) 636; doch läszt es sich noch aus der ersten hälfte des 19. jhs. nachweisen:
Jupiter: töchterl! — was ist dir? —
alle: was ist wiederfahren?
Venus: die menschliche bagage hat uns alle zu narren —
ich kann mich kaum erholen — ich hab ein fieber!
Meisl theatr. quodlibet (1820) 3, 5;
hier wohn' ich ja schon seit einigen jahren,
und habe doch nimmermehr gehört,
dasz etwas ähnliches widerfahren
Gaudy s. w. (1844) 18, 161.
2)
konkrete (besitz)gegenstände, güter werden jemand zuteil: daz im die phenninge (falschgeld) widervarn sin ... an alle sine schulde (1276) stadtb. v. Augsburg 108 Meyer; wann wir uns versehen, das im nach ir ain guͣt heyratgᵘt volgen und widervaren würde (1427) bei Steinhausen privatbr. d. mittelalters 1, 27; ἐπίδοσις λαμπρὰ, congiarium fürstliches geschenck, so dem gemeinen volck widerfehret Frischlin nomencl. (1586) 226ᵇ; dasz uns der schuldige zehend ... gedeyen und widerfahren möge würtemb. herbstordnung (1651) 16. auch als ehepartner zuteil werden: die schön edeln Katherina von Bore, ein gar schöne junge nunn im kloster zuͦ Niemitz, die jm (Luther) dann letzlich widerfaren Joh. Nas antipap. eins u. hundert (1567) 5, 97ᵇ;
derselben (Andromache) widerfuhr zuhand
ein mann ausz jhrem vatterland,
benanntlich Helenus gar schon,
der jhr war ehlich zugethon
Spreng Äneis (1610) 50ᵃ.
3)
abstraktes widerfährt, mit dativ der person oder sache. dies ist der herrschende gebrauch des wortes.
a)
in der ganz allgemeinen bedeutung 'begegnen, geschehen'; die belege gestatten keine (sichere) zuteilung zu den folgenden gruppen b oder c (s. diese).
α)
mit persönl. dativobjekt: (Gawan) reit allen den tag, das im nye kein abentur wiedderfure Lancelot 1, 316 Kluge; item dysse pylgrymmacien wie ich dey vollenbraicht hane wyl ich hie myt gotlicher hulffen nae mijnen kleynen verstande dey allhie off schrijuen van landen zo landen, van steden zo steden ... ind wat ich gesien hayn ind mir wederfaren ist (um 1496) A. v. Harff pilgerf. 4 Groote; alles, das jm (dem rechten christen) widerfert, von dem grösten bitz vff das minnst, weiszt er, das es ist vsz der ordnung gottes zuͦ seiner seelen heyl (1522) M. Stifel bei: Clemen flugschr. 3, 288; es ist mir etlich mal widerfahren, dasz ich mir fürgesetzt habe, auff den tag zum h. sakrament zu gehen (1643) Moscherosch insomnis cura par. 114 ndr.; du schreibst mir ..., dasz dich alles, was mir wiederfahre, sehr warm interessiere (1784) Schiller br. 1, 174 Jonas; vergisz in keinem augenblick, dasz du und alles ..., was dir und andern widerfährt, kein zusammenhangloses bruchstück ... ist D. Fr. Strausz ges. schr. (1876) 6, 161; manchmal, wenn ich vorlese, ... widerfährt es mir, dasz ich den gang entlangblicke, der von meinem pult zwischen den menschen an das ende des saales läuft Ernst Wiechert wälder und menschen (1936) 5.
β)
weniger gebräuchlich mit sachl. dativobjekt: im sommer aber vnd wann der hundsstern auffgehet, so widerfart jhnen (den brunnen) das widerspil, so verseihen sie vnd nemmen ab M. Herr d. feldbau (1551) 32ᵃ; so die kinstöck jetz glüend werden, welches jnen, so das kupffer gut vnd vest ist, in einer halben stund widerfahrt Bech Agricolas bergwerckb. (1621) 435; so kann den verfassern einer schrift ... nicht gleichgültig sein, was ihr für eine aufnahme widerfährt Göthe I 47, 17 W.
b)
angenehmes, erwünschtes, günstiges wird zuteil:
ob mir iht liebes widervar
(um 1180) Uolrich v. Guotenburc in: minnesangs frühling 72, 10 Kraus;
durch den (Jesus Christus) sein wir behalten und erlöszet worden zuͦ der säligkait die uns allen widerfare Albrecht v. Eyb spiegel d. sitten (1511) A 8ᵃ; sihe, ich verkündige euch grosse freude, die allem volck widerfaren wird Lucas 2, 10; ist mir ... grosse wolthat widerfaren Mathesius Sarepta (1571) vorr. 3ᵇ;
euch, euch sol widerfahren
das heyl vorlängst gesucht
Spee trutznachtigall (1649) 198;
verschiedenen ist ... erst nach dem verlaufe von vielen jahrhunderten gerechtigkeit ... wiederfahren Th. Abbt verm. w. (1768) 1, 2 (s. hierzu die bemerkung unten unter B 2, abs. 2); dasz durch dich den gedrückten hülfe widerführe Albrecht v. Haller Usong (1771) 173; Hannchen ging wieder nach hause, ganz vergnügt über die aufnahme, die ihr vom herrn Alwerth widerfahren war Bode Thomas Jones (1786) 1, 76; eine grosze gunst des himmels ..., die nicht einem jeden widerfährt (1815) Göthe IV 25, 190 W.; die römischen damen ..., denen solche aufmerksamkeit von ihm nie widerfahren war Justi Winckelmann (1866) 2, 1, 100; eine solche bürgschaft ... sei ... das beste, was ihm widerfahren konnte A. Seghers d. toten bl. jung (1953) 106. die subjekte gnade, recht (wörter, die auch als objekt mehrfach begegnen; s. die belege unten unter B 2 b und c), gutes, glück und namentlich ehre (ein wort, das als objekt weniger in gebrauch ist; s. etwa den beleg von M. I. Schmidt unten unter B 2) sind besonders oft belegt; z. b.:
ob dem vil êren widervert
Hartmann v. Aue Iwein 2774 Benecke-Lachmann;
das er (gott) sich in diese unser natur sencket und selbs ein gelied wird menschlichs geschlechts, welche ehre auch keinen engeln im himel widerfaren ist (1535) Luther 41, 99 W.; dasz seinem büchlein gleiche ehre widerfahren möge Göthe I 7, 123 W.; die ehre, die ihm (dem barbier) widerfuhr Renn adel im untergang (1947) 24. —
daz uns michels mê
von kriste gnâde widervar
Konrad v. Würzburg legenden I (Silvester 1671) Gereke;
grösser gnad köndt jm für diszmal nicht widerfaren (1575) Fischart Garg. 226 ndr.; die schönheit ist die einzige gnade, die einer frau widerfahren kann qu. v. j. 1930. — daz dem burger, dem gaste und dem lande daz recht widervar (1324) stadtb. v. Augsburg 315 Meyer; damit ... gleichmässigs und billichs recht einem jedwedern gedeien und widerfaren möge houegerichtsordn. Friderichen pfalntzgr. bey Rhein (1573) vorr. 3ᵃ. diesem älteren gebrauch steht in späterer zeit eine mehr ins allgemeine gehende anwendung gegenüber; z. b.: sobald der leseprobe ihr recht widerfahren sei Göthe I 22, 180 W. — was en sünst güetes zustünde und widerfür bei Steinhausen privatbr. d. mittelalters 1, 46; ist mir nachher noch viel gutes in meinem leben widerfahren W. Raabe s. w. I 6, 518. —
gelücke niemen widervert
wan der dâ nach wirbet
Konrad Fleck Flore u. Blanscheflur 3828 Sommer;
disz ist das höchste glück, das heut' uns wiederfährt
Gryphius trauersp. 225 lit. ver.;
dass seiner tochter ein solches glück widerfuhr br. Grimm kinder- u. hausmärchen (1812) 1, 285.
c)
unangenehmes, unerwünschtes, ungünstiges 'begegnet, geschieht, stöszt zu'; in dieser verwendung ist wi(e)derfahren besonders gebräuchlich (vgl. dagegen die bemerkungen unten unter B 3):
sô enkan dir niemer niht
lasterbæres widervarn
Konrad Fleck Flore u. Blanscheflur 5707 Sommer;
meinen mantel hat er mir (Christus einem händler im
tempel) zerissen,
...
kain solichs ist mir nie wider farn
altdt. passionsspiele a. Tirol 459 Wackernell;
alle die erbeit (laborem) die in was wideruaren (qui accidisset eis) an dem weg (2. Mose 18, 8) erste dt. bibel 3, 280 Kurr.; jm ist auch grosz vndanckbarkeit von bäpsten widerfaren U. v. Hutten opera 5, 380 Böcking; alles bey auffgesetzten peenen, die einem ieden überfarer ... widerfaren sall d. fürstenth. Wirtemberg newe landsordn. (1536) k 4ᵃ;
was geschicht? da muszten sie erfaren,
was warheyt pflegt zu widerfaren,
nemlich dasz sie verfolget werden
(1584) Fischart s. dicht. 2, 340 Kurz;
in der frembde, wo mir etwas widerwertigs widerfur F. Platter tageb. 146 Boos; ja schande musz eüch wiederfahren Reinicke Fuchs (1650) 148; der zwang, der ihrer (der seele) natürlichen thätigkeit wiederfährt Gerstenberg recensionen 17 lit.-denkm.; so widerfahre dem namen Infantado ein groszes unheil H. Laube ges. schr. (1875) 3, 163; alle demüthigungen und alles elend, welche der tochter widerfahren mochten W. Raabe hungerpastor (1864) 3, 140; trotz allem schmerzlichen, das ihm bis in die letzte zeit hinein widerfahren war, lebte der Kraus jetzt wahrhaft gern O. M. Graf unruhe (1948) 427; das schrecklichste, was einem volke widerfahren war E. Wiechert missa sine nomine (1950) 65. mehr im sinne von 'unterlaufen':
es lit am houpt alsz sammen gar:
darumb mit weschen das bewar
das dir kein irrung widerfar
(1512) Murner badenfahrt 13, 9 Michels;
es widerfert den weisen auch ein thorheyt S. Franck sprüchw. (1545) 1, 86ᵇ; zwar gerathen nicht alle in solche gefahr, aber ihnen widerfährt gar offt, dasz der ein und ander ... ein d vor ein t machet Grimmelshausen 1, 1087 Keller; ich stotterte mehrmalen, was mir sonst nicht widerfährt Thümmel reise (1791) 3, 170; wenn es mir einmal widerfahren sollte, einen schlechten roman ... zu schreiben Kotzebue s. dram. w. (1828) 18, 243.
α)
wiederholt bezeugte subjekte: nur in belegen aus älterer sprache begegnen krankheit, spott, unfall, possen; z. b.:
der narren sint noch vil vff erd,
so in kranckheit wider fert,
dann sagents: 'hilfft mir gott yetz nit,
so hör der tüfel doch myn bit!'
(1512) Murner narrenbeschwörung 249 ndr.;
viel spot widerfert manchem armen knecht
(1528) Agricola musica instr. 14 Eitner;
jm ein vnfal widerferet 1. Mose 44, 29; damit uns beyden kein posz von bösen leuten widerfahre (1669) Grimmelshausen Simpl. 277 Scholte. nur in belegen aus neuerer sprache kränkung, beleidigung, unangenehmes; z. b.: kränkungen, die ihnen beiden in Camenz wiederfahren Lessing 17, 362 L.-M.; wenn ihnen besondere beleidigungen widerfahren sind A. W. Schlegel in: Athenäum (1798) 1, 8; das unangenehme, was ihnen dabey widerfuhr (1817) Göthe IV 28, 95 W. in älterer und neuerer sprache arges, böses, schimpf, schmach, übles; z. b.: damit jm vnderwegen von den straszraubern, auch sonst nichts args widerfar Boner Herodot (1535) 9ᵇ;
nichts arges kann ihm wiederfahren sein
Fouqué held d. nordens (1810) 1, 100.
das dir nit bösers wider far
S. Brant narrenschiff 41 Zarncke;
guts kömmt vom guten her, dem einigen, dem wahren,
von dem uns keinem noch was böses widerfahren
Fleming dt. ged. 1, 147 lit. ver.;
mir werde im kriege bestimmt nichts böses widerfahren Mühsam namen u. menschen (1949) 225.
der gröst schimpff der kunst widderfehrt
Rollenhagen froschmeuseler (1595) E 5a;
meinem hause ... ist der gröszte schimpf widerfahren Bauernfeld ges. schr. (1836) 3, 264.
denck an die trutzig schmach verkehrt,
die dir von narren widerfehrt
Hans Sachs 18, 292 lit. ver.;
schmach und unbill zur genüge
widerfuhr mir bei den andern
Fr. W. Weber Dreizehnlinden (1907) 107.
das jhn nichts vbels vom wein widerfare Ambach v. zusauffen (1544) C 2ᵇ; ich will ihn bei der nase zupfen, ohne dasz mir deshalb etwas übles widerfahre Göthe I 25, 171 W. besonders unrecht, z. b.: do von du unbesorget sey, das dir icht unrecht widervar bei Anton Schönbach miscellen aus Grazer hss., in: mitt. d. hist. ver. f. Steiermark 46 (1898) 40;
allein dir wiederfährt grosz unrecht
Warnecke poet. versuch (1704) 346;
das unrecht, das dem unschuldigen Holders-Fritz widerfahren war O. Ludwig ges. schr. (1891) 2, 166, und unglück, z. b.: ob ainem pidermann das unglück widerfuer, das er ainen zu tot schlug (1517) österr. weist. 3, 217;
steht ihr ein unglück vor, so wiederfahr es mir
Gryphius trauersp. 320 lit. ver.;
gelegenheiten, in denen mir das unglück widerfuhr M. v. Ebner-Eschenbach ges. schr. (1893) 3, 386.
β)
durch besonders reichliche bezeugung heben sich die subjekte schaden und leid von den voraufgehenden ab. schaden widerfährt. belege vom mhd. bis ins 18. jh.:
der schade wirt deste merre,
der uns müeste widervarn
Konrad Fleck Flore u. Blanscheflur 1929 Sommer;
damit denen kain schad widerfuͤre (1537) Schaidenreisser Odyssea 26 Weidling; da aber durch farlässigkait des hirten iemande ain schaden widerfiere (1641) österr. weist. 3, 204; schaden ..., der durch diesen besuch diesen jungen edelleuten widerfahren seyn mag Klinger w. 8 (1809) 49. leid widerfährt (öfter verneint); vom mhd. bis ins 19. jh. belegt:
mir ist hie widervaren leit
Wolfram v. Eschenbach Parzival 476, 29 Lachmann;
keyn leyd soll vns widderfaren
Luther lieder 17 Leitzmann;
kein leidt dem wiedervaren kan,
der godt van hertzen hanget an
(1610) bei Flaskamp hausinschr. d. st. Wiedenbrück 25;
es soll dir kein leid wiederfahren Wieland Lucian (1788) 2, 137; leid werde ihr gar nicht widerfahren, sondern sie könne furchtlos mitgehen br. Grimm dt. sagen (1891) 1, 32.
γ)
auch wenn (et)was oder nichts grammatisches subjekt sind und bei der frage (dem fragenden ausruf) was widerfährt jmd.? — gewöhnlich: was ist jmd. widerfahren? — ist (unausgesprochen) in der regel an unerwünschtes, unangenehmes gedacht.
αα)
wenn jemand vnter dir ist, der nicht rein ist, das jm des nachts was widerfaren ist, der sol hin aus fur das lager gehen 5. Mose 23, 10; mein vatter mich warnet vom baden in meer, dasz mir nit etwas widerfier wie ze Basel F. Platter tageb. 213 Boos; endlich fing die mutter an: Wilhelm, mir war als bang, dir sollte was widerfahren seyn, weil du so lange ausbleibst Jung-Stilling s. schr. (1835) 1, 30; der pfarrer war bleich, aber sonst war ihm nicht anzumerken, dasz ihm etwas widerfahren war E. Wiechert missa sine nomine (1950) 171.
ββ)
die (!) engel gottes kompt dort har,
damitt vns nützid widerfar
Schweizer schausp. d. 16. jhs. 3, 282 Bächtold;
widerumb seyn sie (die Araber) so redlich mit dem gleid, dasz einer möchte in einer wannen golt auff dem haupt tragen, es widerführe jm nichts Schweigger reyszbeschr. (1619) 287; 's ist doch deinem Alcibiades nichts wiederfahren? Meissner Alcibiades (1781) 1, 73.
γγ)
durchlauchtigster prinz, wie ist's, was wiederfährt ihnen? bei Creizenach schausp. engl. comöd. 183, 5; ach! der bedauernswürdige Selio! nun? was ist ihm denn widerfahren? Lessing 2, 168 L.-M.; 'ach, myn heer', rief der diener besorgt, 'was ist euch widerfahren?' Immermann w. 2, 93 Hempel.
B.
etwas widerfahren lassen. dieser gebrauch kommt erst im frühnhd. zu voller entfaltung.
1)
konkretes 'zuteil werden lassen, geben': item wenn man grosz mercklich haufen vihs brocht, so lieszen unser herrn den flaischackern auf dem hantwerck zu zeiten ein dritteil oder ain firtail widerfarn in dem gelt, als sie es gekauft hetten (Nürnberg, um 1450) städtechron. 2, 310; auch liess man niemant von seinem guet nicht widerfaren; es nam der hertzog gar mit all (1478—81) Ulrich Füetrer bayr. chron. 210 Spiller; (Priamus bittet den Achill um Hektors leiche:) lasz deinen (seinen?) kleinen kindern, die dich darumb bittend, nun den todten cörpel widerfahren, so ... doch das leben jrem vatter genommen hast J. Herold Dictys (1554) 47; wolt jhr vns keine (kuchen) vmbs gelt widerfaren lassen (1575) Fischart Garg. 311 ndr.; was auch von holz oder peerhaften päumen durch den wind ... umgerissen oder gestossen wird, ... man soll dises ... auch ainem nachbar um ain billiches geld widerfahren lassen (1782) österr. weist. 2, 213. als gattin zuteil werden lassen: (hätte ich sie) an euch für mein eliche hauszfrawen begert ..., besorg ich, ir het ir mir nit widerfaren lassen Arigo decamerone 637 lit. ver.
2)
oft ein abstraktes, das erwünscht (oder auch mehr neutral) ist, 'zuteil werden, zukommen lassen': also hat Sokrates dem jüngling ... kein frölich, begirlich antwurt lassen widerfaren Albrecht v. Eyb dt. schr. 1, 5 Herrmann; daz du (gott) vns die selbigen (sakramente) also lassest zuͦ gnaden, wie du sie lassest deinen heiligen zuͦr gloria widerfaren Dietenberger wider d. buch Luth. v. d. miszbr. d. mesz (1526) E 3ᵇ;
ich danck, dasz du mir wiederfahrn
hast lassen dieses leben
von eltern, so beyd christlich warn
bei Fischer-Tümpel kirchenld. 2, 10ᵇ;
in dem sie ... mir ... viel vnd grosse freündschafft vnd gutthätigheit dahero wiederfahren lassen Königsb. dichterkreis 218 ndr.; so wird gott das gedräute vbel gnädig abwenden, uns aber alles gutes wiederfahren lassen Prätorius saturnalia (1663) 30; er ... also dem reich nach 20 bluttrieffenden kriegsjahren die langgewünschte ruhe wiederfahren lassen S. v. Birken verm. Donaustrand (1684) 172; endlich stehet es auch noch dahin, ob man nicht den einsichten mancher damaligen herren diese ehre soll widerfahren lassen M. I. Schmidt gesch. d. Deutschen (1778) 3, 185 (s. ehre widerfährt, oben unter II A 3 b, abs. 2); den ausländern alle möglichste bereitwilligkeit widerfahren ... lassen Nicolai reise d. Deutschl. u. d. Schweiz. (1783) 1, 313; sie werden dem kupferstecher und überhaupt dem unternehmen billige beurtheilung widerfahren lassen (1820) Göthe IV 33, 131 W.; dass Gutzkow meinem werk die grösste würdigung widerfahren lasse Hebbel tageb. (1903) 2, 28. mehrfach belegte objekte sind recht, gnade (die auch als subjekt von widerfahren oft begegnen, s. die belege ob. unter II A 3 b, abs. 2) und besonders gerechtigkeit, ein wort, das als subjekt weniger in gebrauch ist (s. den beleg von Th. Abbt ebda, abs. 1) und die verwendung als objekt deutlich bevorzugt.
a)
gerechtigkeit widerfahren lassen, mit dativ der person oder sache; seit dem 18. jh. bezeugt und noch heute in gebrauch. die zahlreichen belege zeigen keine verwendung in juristischer sphäre (s. dagegen die ersten drei belege für recht widerfahren lassen, im folgenden unter b): lassen (sie) der liebe hinführo mehr gerechtigkeit wiederfahren Schwabe belust. (1741) 1, 187; sobald ihr herz mir gerechtigkeit widerfahren läszt J. G. Forster s. schr. (1843) 8, 94; der geschicklichkeit Neckers, das geldwesen auf seinen verschlungenen wegen zu behandeln, liesz jedermann gerechtigkeit widerfahren Dahlmann gesch. d. frz. revol. (1845) 84; (ein unrecht) das er dadurch, dasz er ihr volle gerechtigkeit widerfahren liesz, gutzumachen strebte E. Zahn die da kommen u. gehen (1909) 134. mit näherer bestimmung: wenn sie meinem gesichte die gerechtigkeit wiederfahren lassen sollten, es für keine larve zu halten Lessing 2, 54 L.-M. wiederholt mit folgendem dasz-satz, in dem ausgedrückt ist, was man zugibt, anerkennt: man musz ihm die gerechtigkeit wiederfahren lassen, dasz er einsah, wie wenig antheil er an dem vermögen hätte Rabener s. schr. (1777) 2, 50; dem grafen Haugwitz musz man die gerechtigkeit widerfahren lassen, dasz er ... der urheber dieses systems ist Ranke s. w. (1867) 30, 21.
b)
recht widerfahren lassen, in juristischer sphäre: und sunderlich umb den totslac: und würde er begriffen an der tat, so sol man im der stat reht lazen widervarn als von alter reht her ist gewesen (2. hälfte d. 13. jhs.) Nürnberger polizeiordn. 32 lit. ver.; wer der ist, der ainen richter im gericht Nauders umb recht anrueft, dem soll ain richter fürderlich recht widerfaren lassen (17. jh.) österr. weist. 3, 318; ein regent, könig vnd alle obrigkeiten vnnd richter sollen ... einem jeden sein recht widerfahren lassen Lehmann floril. polit. (1662) 3, 251. in den zahlreichen späteren belegen in erweiterter, allgemeinerer bedeutung: auch seiner poesie dabey ihr recht wiederfahren ... lassen vernünft. tadlerinnen (1725) 1, 411 Gottsched; der zeit und ihrem geschmacke sein recht wiederfahren ... lassen A. W. Schlegel in: Athenäum (1798) 2, 288; eine solche summarische gegenüberstellung der beiden meister (Mozart u. Haydn) erscheint leicht als über- oder unterschätzung des einen oder anderen, da nur eine im detail angestellte vergleichung jedem sein volles recht widerfahren lassen ... kann O. Jahn Mozart (1856) 4, 78.
c)
gnade widerfahren lassen. vereinzelt absolut im sinne von 'ergehen lassen':
wir sind ja wol gar kaum erbarmens werth,
doch lasz (gott) dein recht die schärffe diszmal sparen,
und lieber noch genade wiederfahren;
nim weg die last, die uns so sehr beschwert
(1634) Opitz opera (1689) 3, 170.
meist mit dativ der person, der gnade zuteil wird: die (gnade) liesz jhm keiser Otto widerfaren M. Dresser sächs. chron. (1596) 118; dieselbe (zarin) mir eine so hohe zaarische gnad allergnädigst widerfahren zu lassen geruheten (1669) Grimmelshausen Simpl. 446 Scholte; die gesetze lassen mir gnade wiederfahren Ramler einl. i. d. schönen wissensch. (1758) 4, 19; man würde ihm diese gnade widerfahren lassen Arnim s. w. (1853) 11, 64. für den gebrauch mit dativ der sache s. belege von Lessing u. Jac. Grimm unter gnade III C teil 4, 1, 5 sp. 544.
3)
ein abstraktes, das unangenehm, unerwünscht ist, 'zuteil werden, begegnen, zustoszen lassen', überwiegend verneint. dieser gebrauch ist weit weniger bezeugt als der im vorausgehenden unter 2 belegte (anders sind dagegen die verhältnisse oben unter II A, vgl. die bemerkung dort unter 3 c):
er lässt mir widerfahrn kein noth
(ende d. 15. jhs.) Erlach volkslieder d. Deutschen (1834) 1, 186;
niemand widder gewalt nach unrecht widerfaren lassen (1527) mon. Germ. paed. 21, 29, 1; was er (gott) mir gutes gebe und böses widerfahren liesze Schweinichen denkw. 6 Ö.;
lasz mir ja nicht widerfahren,
was du, herr, zur straff und last
denen, die mit falschen waaren
handeln, angedreuet hast
Paul Gerhardt bei Fischer-Tümpel kirchenl. 3, 419ᵃ;
lasz ihm für solche verwegenheit die verdiente strafe widerfahren Bürger s. w. 258 Bohtz; (Karl I.) hatte ihm (dem angeklagten) sein wort gegeben, ihm kein leid widerfahren ... zu lassen Ranke s. w. 16 (1870) 57.
C.
das zu dem gebrauch oben unter II A gehörende, in neuerer sprache mehrfach belegte attributive part. perf. hat eine gewisse adjektivische verselbständigung erlangt (die substantive, zu denen es gestellt ist, bezeichnen in den belegen meist unerwünschtes, ungünstiges): die ihr widerfahrne schlangenwahrsagung wäre ... so klar gewest Lohenstein Arminius (1689) 2, 218ᵇ; geschichte der patriarchen und der ihnen widerfahrnen offenbarungen gottes Gerstenberg schlesw. lit.-br. 309 lit.-denkm.; die ihr widerfahrne üble begegnung A. W. Schlegel in: Athenäum (1798) 1, 67; von dem dir widerfahrenen unrecht Görres ges. br. (1858) 3, 103; die ihm widerfahrne beleidigung Gaudy s. w. (1844) 2, 136; von dem den kindern widerfahrenen unheil G. Keller ges. w. (1889) 5, 323; die ihm wiederfahrene auszeichnung (durch den könig) Grässe sagenb. d. pr. staates 1, 48; mit der zeit verstärkte die ihm (einem pastor) widerfahrene prüfung seine autorität H. Mann d. untertan (1949) 464; struktur und dekoration soll (in der hochgotik) jedes für sich in die erscheinung treten, klar unterscheidend: dies ist stein und dies ist pflanze. befördert wurde diese neue, die erst eigentlich gotische auffassung durch die inzwischen der säule widerfahrene entwertung Dehio gesch. d. dt. kunst 2 (1921) 28.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 7 (1959), Bd. XIV,I,II (1960), Sp. 962, Z. 50.

widerfahrnis, n.

widerfahrnis, n.,
'was (jemandem) widerfährt'; s. u. widerfahrung: eine summe von thaten und widerfahrnissen der menschen realencykl. f. prot. theol. u. kirche ³4, 85, 15.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 7 (1959), Bd. XIV,I,II (1960), Sp. 970, Z. 71.

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Zitationshilfe
„widerfahrnis“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/widerfahrnis>.

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