Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

widerfechtung, f.

widerfechtung, f.,
mhd. widervechtunge; ahd. widervehtunga; mnd. weddervechtinge; mnl. wedervechtinge; rebellatio, rebellio widervechtunge (15. jh., md.), rebellisatio (15. jh., md.) Diefenbach gl. 486ᵃ; impugnatio widerfächtung, widerstand Frisius dict. (1556) 664ᵃ; reclamatio widerschreyung, widerredung oder widerfechtung mit geschrey Calepinus XI ling. (1598) 1230ᵃ; wiederfechtung contradictio, oppositio, propulsatio Stieler stammb. (1691) 455: vbi du uradriz (l. wid'driez) dolen uuellest uone dinemo nahisten ana uuideruehtunga (10./12. jh.) geistl. ratschläge, in: zs. f. dt. altertum 8 (1851) 111; gott sey gelobt, der unserer widersacher widerfechtung so zu schanden gemacht hat (br. 5, 548 W.: qui adversariorum confutationem sic ineptam paravit) bei Luther schr. 5 (1566) 120ᵇ; wie heut zu tage solche verdeckte weissagung von verfelschung vnnd widerfechtung der reinen lere vil leuten ist kund ... worden Mathesius Sarepta (1571) 122ᵇ; die widerfechtung der inn eignem gewissen erkandten warheit Guarinonius grewel d. verwüstung (1610) 1031.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 7 (1959), Bd. XIV,I,II (1960), Sp. 978, Z. 48.

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Zitationshilfe
„widerfechtung“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/widerfechtung>.

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