Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

widerforderung, wiederforderung, f.

wi(e)derforderung, f.;
mhd. widervorderunge: vnd enzvhe ovch mich an disen brieue aller der ansprache vnd der wideruorderunge, die jch alde min erben iemer gewinnen möchten an disen zewein zehenden (1275) corp. d. altdt. originalurk. 1, 263 Fr. Wilhelm; vnd verzch (!) sich ouch darumb ... aller reht, ansprache vnd wideruordrung, so er oder anderr sin erben ... zuͦ dem egenanten sinem guͦte allem hatten (1398) mon. Zollerana 1, 451; wan der verkauffer von ihm selber die widerforderung begerd oder bewilliget (1543) Luther br. 10, 352 W.; die (mäntel) hätten die weibs-personen ... mitgenommen, ... damit ... die schüler ... bewogen würden, bey wiederforderung der mäntel sich zu melden Thomasius ged. u. erinn. (1720) 2, 36; wie denn das recht der wiederforderung ... allererst in hundert jahren verjähret Hippel lebensläufe (1778) 2, 416; die wiederforderung dieser (geraubten) gegenstände Görres ges. schr. (1854) 3, 169.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 7 (1959), Bd. XIV,I,II (1960), Sp. 985, Z. 62.

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Zitationshilfe
„widerforderung“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/widerforderung>.

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