Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

widergalm, m.

widergalm, m.,
widerhall, echo; mhd. widergalm; mnd. weddergalm; mnl. wedergalm; vgl. galm teil 4, 1, 1, sp. 1199; echo wedergalm (15. jh., md.); widergalle (1414, md.) Diefenbach gl. 194ᶜ, hierhin?; reboatus wederghalm (nd. 1500) ders., nov. gl. 314ᵇ:
swelcher leie stimme im tempel wart erklenget
von edelkeit der gimme, von wit und ouch von höhe wart gelenget
der wider galm in hellem done süze
gelicher wis dem walde, der wider git im meien voglin grüze
Albrecht v. Scharfenberg jüng. Titurel 413 Wolf;
in (den bienen) ist auch ain iegleich widergalm schad, sô ains menschen stimm oder ains andern hers stimm widergalm gibt nâhent pei den peinen Konrad v. Megenberg buch d. natur 292 Pf.;
der drummeln wiedergalm, die hellen sturm-trompeten,
das wüten, das gekreusch und unversetzte tödten;
der leichen gaule stanck erfüllt je lufft und see
Gryphius trauersp. 376 Palm.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 7 (1959), Bd. XIV,I,II (1960), Sp. 988, Z. 70.

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wettermännlein widerprellen
Zitationshilfe
„widergalm“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/widergalm>.

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